Zuerst einmal sei an dieser Stelle die Möglichkeit der Eintragung in einem Dolmetscherverzeichnis in gedruckter Form oder im Internet genannt.
Beide Eintragungsarten sind wichtig, auf der Suche nach neuen Kunden aber nicht unbedingt die gewinnbringendsten Möglichkeiten. Denn hier wird meist wahllos nach einem Dolmetscher gesucht, wenn jemand einen Auftrag zu vergeben hat, aber keine Idee hat, wo er am besten suchen soll oder worauf bei der Suche geachtet werden muss.
Die Eintragung in eine spezielle Dolmetscherliste ist da schon weitaus besser. Hier kann das eigene Profil angegeben werden und es können auch besondere Kenntnisse oder Schwerpunkte der Tätigkeit festgelegt werden. Wer hier nach einem Dolmetscher sucht, hat spezielle Vorstellungen.
Werbeflyer auf Messen und Kongresse verteilen
Der Dolmetscher kann natürlich auch Werbe-Flyer drucken lassen und diese auf Messen, Ausstellungen und Kongressen verteilen.
Hierbei sollte aber nicht wahllos verteilt werden, sondern es muss darauf geachtet werden, dass die Flyer „in die richtigen Hände“ kommen. Denn immerhin kosten Gestaltung und Druck auch Geld und da ist es doch sinnvoll, die Flyer dort zu platzieren, wo eine spätere Auftragsvergabe auch wahrscheinlich ist. Das gilt auch Visitenkarten. Wer diese einfach wahllos verteilt, läuft immer Gefahr, dass das Urteil entsteht „Der/die hat es wohl nötig.“ Entsteht aber der Eindruck, dass die Suche nach Aufträgen schon fast verzweifelt vonstatten geht, wird schnell der Rückschluss gezogen, dass der Dolmetscher keine gute Arbeit abliefert.
Werbeanzeigen in Fachzeitungen schalten
In Fachzeitungen und –zeitschriften können Werbeanzeigen geschaltet werden. Diese werden gut sichtbar platziert und eignen sich in erster Linie immer dann, wenn neue Kunden gesucht werden. Wer alte Kontakte hingegen auffrischen will, kann sich zum Beispiel mit einer Weihnachtskarte in Erinnerung bringen oder mit speziellen Angeboten.
Direktmarketing über Werbebriefe, E-Mail und Telefon
Auch das Direktmarketing sei hier erwähnt.
Der Werbebrief muss aber gekonnt verfasst werden, damit er nicht gleich wieder im Papierkorb landet, zusammen mit den anderen Werbebriefen, die das gleiche Schicksal ereilt ist.
In der Betreffzeile bietet sich eine Frage an, die die Zielgruppe oder die Zielperson direkt interessieren könnte. Auch das Fazit will gut formuliert sein, denn dieses wird zusammen mit der Betreffzeile häufig als erstes gelesen.
Wer sich per Telefon in Erinnerung bringen möchte, sollte den entsprechenden Ansprechpartner kennen und vorsichtig nachfragen, wann ein guter Zeitpunkt für die Vorstellung eines Angebots wäre.

