Coworking für Dolmetscher

Der Beruf des freien Dolmetschers kann sehr einsam sein.
Auch wenn es immer wieder Kundentermine gibt und natürlich die reine Übersetzungstätigkeit zum Beispiel bei Tagungen, so vergeht doch ein großer Teil der täglichen Arbeit allein im Büro.

Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn wieder einmal Akquise und Werbung betrieben werden muss, wenn die Buchhaltung oder die Ablage zu erledigen sind.

Doch was tun, um aus der Einsamkeit zu entkommen?
Wer ein gewisses Maß an Stressresistenz auch gegenüber Lärm mitbringt, für den kann das Coworking als Freiberufler eine interessante Möglichkeit sein.

Hier kann in den Coworking Spaces ein komplett ausgestattetes Büro angemietet werden, in dem alles vorhanden ist, was der Dolmetscher für den Alltag benötigt.

Wichtig zu wissen ist, dass diese Variante gerade für Berufsanfänger sehr gut geeignet ist, denn sie ist eine weitaus kostengünstigere, als ein eigenes Büro zu mieten und auszustatten.
Wenn Sie als Dolmetscher noch darauf angewiesen sind, immer wieder neue Kunden zu bekommen, so kann das Coworking ebenfalls eine gute Möglichkeit sein. Denn hier entstehen neue Kontakte und es werden andere Wege aufgezeigt, wie der berufliche Alltag zu bestreiten sein kann.

Eventuell gibt es durch die anderen Coworker auch Hinweise auf potentielle Kunden oder die Aufträge kommen sogar direkt von diesen?

Teilweise können die anderen Freiberufler sogar zu neuen Aufträgen beitragen, indem sie eigene Kunden vermitteln, die zufällig gerade den Bedarf auch an einem Dolmetscher haben.
Möglichkeiten gibt es viele und wer das Coworking einmal ausprobiert hat, will es vielleicht gar nicht mehr missen

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Beitragserhöhung gesetzliche Krankenversicherung




Wenn der Brief von der gesetzlichen Krankenkasse ins Haus flattert, wird das für viele eine doppelte böse Überraschung geben:
Die schwarz-gelbe Koalition hat die Gesundheitsreform auf den Weg gebracht und die erste Auswirkung, die nun jeder zu spüren bekommt, ist die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge.

Diese werden von 14,9 auf 15,5 Prozent hochgesetzt und schmälern so natürlich den Gewinn.

Und warum eine doppelte böse Überraschung? Nach Expertenmeinungen wird es vor allem die Mitglieder der Betriebskrankenkassen treffen, dass ein zusätzlicher Beitrag erhoben wird.
Dieser wird unabhängig vom Einkommen berechnet, das heißt, er wird immer in gleicher Höhe erhoben, egal, ob Sie nun mit Ihrem Übersetzer- und Dolmetscherjob viel oder wenig verdienen.

Sie könnten eventuell vom Sozialausgleich profitieren, der zumindest geplant ist. Dieser wird aber in diesem Jahr noch nicht relevant sein, denn so hoch werden die Zusatzbeiträge dann wohl doch noch nicht sein.

Die Mitglieder der Ortskrankenkassen sind hier etwas besser dran, die meisten von ihnen haben zugesagt, dass sie 2011 ohne Zusatzbeiträge auskommen. Wenn nun also die Ankündigung der Erhöhung eintrudelt, so sollte über einen Wechsel der Versicherung nachgedacht werden.

Sicherlich stellt sich als Selbstständiger dann auch die Frage, ob eine private Krankenversicherung sinnvoll ist. Ist das Einkommen hoch genug, so kann dies durchaus empfehlenswert sein, je nach familiärer Situation.

Doch gesagt werden muss auch, dass die privaten Krankenversicherungen ebenfalls einen höheren Beitrag erheben werden, auch wenn dieser in diesem Jahr moderater ausfallen wird, als in den vergangenen Jahren.
Aber auch die Kosten der privaten Versicherer steigen und wer muss das abfangen? Richtig, die Versicherten, wie immer.

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Stress abbauen – aktiv entspannen


Sie hetzen häufig von Termin zu Termin und haben zwischendurch kaum Zeit, sich wirklich zu entspannen.

Wenn sie aber die Kunst der aktiven Entspannung erlernt haben, können sie zum Beispiel schon die Pausen, die sich bei einer Fahrt mit dem Auto (an der Ampel) oder mit Bus und Bahn ergeben, nutzen und sich etwas erholen.

Mobile Dolmetscher haben zwar in der Regel auch die Gelegenheit, zumindest einige Dinge in ihrem heimischen Büro zu erledigen, die meiste Zeit sind sie aber damit beschäftigt, bei Kunden, beziehungsweise bei den Aufträgen zu sein.

Sie arbeiten vor Ort, müssen mit den dortigen Gegebenheiten klar kommen und müssen sich lange Zeit voll konzentrieren können. Eine hohe Konzentration ist aber nur zu erreichen, wenn der Geist auch die Gelegenheit bekommt, sich zu erholen und auszuspannen.

Wer regelmäßig einige kürzere Pausen einplant und diese wirklich zur Erholung nutzt – und nicht als Kaffee- oder Zigarettenpause – tut seinem Geist und Körper etwas Gutes.

Möglich ist es zum Beispiel, sich bei einem kurzen Musikstück zu entspannen oder eine bewusste Atemtechnik zu erlernen. Auch wenige Minuten autogenen Trainings können ein bis zwei Stunden Schlaf ersetzen.

Die aktive Entspannungsmethoden sollte der Freiberufler am besten in einem Kurs erlernt werden. Zum einen hilft der regelmäßige, feste Termin dabei, sich die Zeit für den Unterricht auch wirklich zu nehmen.
Wer nur zu Hause mit Büchern oder einer DVD arbeitet, lässt eher eine Stunde ausfallen – es merkt ja keiner. Aus einer werden zwei und schon ist das Erlernen wieder in weite Ferne gerückt.

Wer aber durchhält und die aktive Entspannung erlernt, kann in fast jeder Situation entspannen und erholt sich so auch in kurzer Zeit mehr, als jemand, der einfach nur sitzt, wenn er länger gestanden hat oder umgekehrt.

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Kredit bei smava


Ein Freiberufler kann schnell in die Situation kommen, dass er einen Kredit braucht. Als Dolmetscher haben Sie anfangs vielleicht keine ausreichenden Aufträge und müssen auf die Ersparnisse zurückgreifen – sofern diese vorhanden sind.
Möglich ist aber auch, dass ein Smava Kredit vonnöten wird. Hier stellen sich nicht selten die Banken quer, wenn noch kein gesichertes Einkommen über einen bestimmten Zeitraum nachgewiesen werden kann. Was also tun? Smava ist eine gute Alternative, die zudem bequem und sicher ist.
Hier treffen sich Anleger und Kreditnehmer, natürlich nicht persönlich und ein direkter Kontakt besteht auch nicht.

Die gesamte Abwicklung des Kreditprojektes übernimmt Smava für Kreditnehmer und Anleger, auch das “Sammeln” der nötigen Anleger. Es können Projekte zwischen 1000 und 50.000 Euro verwirklicht werden und das sogar zu einem selbst bestimmbaren Zinssatz. Dieser muss aber in angemessener Höhe liegen, ansonsten wird sich wohl kaum ein Anleger für das Projekt finden lassen.

Der Kreditantrag kann zudem über das Internet gestellt werden. Sicher, einen Kredit online beantragen ist bei vielen Banken inzwischen möglich, aber gerade für einen Freiberufler tun sich hier Hürden auf. Smava bekommt für die Vermittlung des Kredites eine anteilige Pauschale, die sich prozentual nach der Höhe des Kreditbetrages richtet.

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Simultan dolmetschen online

Für Telefonkonferenzen mit bis zu 100 Teilnehmern und in bis zu zehn verschiedenen Sprachen bietet sich die Nutzung der Online Plattform WebInterpret an.
Diese wurde in Zusammenarbeit mit Konferenzdolmetschern von zwei IT-Fachleuten entwickelt und stellt eine gekoppelte Form von Telefon und Internet dar.
Normalerweise sieht die Nutzung der Plattform aus wie folgt:
Der Kunde und sein Gesprächspartner sind über das Telefon miteinander verbunden. Der Dolmetscher nutzt die Oberfläche des WebInterpret, welche im Prinzip einer Dolmetscherkabine ähnelt. Er kann durch verschiedene Einstellungen zwischen den Sprachrichtungen der Verdolmetschung wechseln.
Die Übertragung erfolgt durch einen Sprachmittler, der Kunde selbst benötigt keine besondere Ausrüstung.

Angeboten werden Simultan- und Konsekutivdolmetschen. Bei der simultanen Übersetzung erfolgt eine Schallisolierung, so dass der Dolmetscher für den Sprecher nicht zu hören ist. Beim Nutzen der Plattform können auch so genannte stumme Teilnehmer festgelegt werden.

Das Dolmetschen über das Internet ist immer durch entscheidende Charakteristika gekennzeichnet. In der Regel ist es eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern, die sich aktiv am Gespräch beteiligt. Die Sprecher reden nacheinander und die Gesprächsinhalte sind im Allgemeinen beruflicher Natur, wobei durchaus sensible Daten vorhanden sein können.
Die Gespräche werden über das Telefon abgewickelt, die Teilnehmer sehen einander nicht.

An den Dolmetscher stellt das besondere Anforderungen. Er muss spontan auf die wechselnden Gegebenheiten reagieren können und die Übersetzung an sich ist schwerer, wenn das Gegenüber nicht zu sehen ist.

Vorteile für den Dolmetscher sind aber im Gegenzug auch einige zu nennen.
Zum Beispiel kann es sein, dass weniger Aufträge abgesagt werden, weil die Verhandlung online eben möglich ist, die Reise wäre es nicht gewesen. Vor Ort kann der Dolmetscher seine Einsätze vor- und nachbereiten, denn er kann ja jederzeit die Online Plattform nutzen.
In den kommenden Jahren soll verstärkt daran gearbeitet werden, die visuelle Komponenten auf WebInterpret umzusetzen, so dass sie einer Videokonferenz in nichts mehr nachsteht.

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Geschichte des Dolmetschens

Das Dolmetschen ist schon seit der Entstehung der Sprache überhaupt bekannt, was also eine ungefähre Zeit von etwa 100.000 Jahren ausmacht, in der das Dolmetschen angewendet wird.

Es gibt Hinweise darauf, dass es im Alten Reich von Ägypten, später dann auch in Griechenland und Rom Dolmetscher gab.


Alles in Allem ist über die Geschichte aber noch recht wenig bekannt. Es gibt aber eine berühmte Figur in der Geschichte des Dolmetschens, die teilweise auch Menschen bekannt ist, die sich nicht mit diesem Gebiet befassen.

Es handelt sich dabei um Marina, die Geliebte und Übersetzerin des Hernán Cortés, der ein spanischer Eroberer war und bei einem Eroberungsfeldzug in Mexiko einfiel. Marina wird oft als Verräterin hingestellt, die die Ureinwohner Mexikos hintergangen haben soll.

Um sie ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden.

Nimmt man das Beispiel der europäischen Diplomatie, sie zeigt sich die Notwendigkeit der Verwendung von Dolmetschern.

Es gab schon immer verschiedene so genannte Verkehrssprachen, die bei den Treffen zwischen den einzelnen Staats- und Regierungschefs benutzt wurden.

Bis zum Ersten Weltkrieg war es die französische Sprache, die bei zwischenstaatlichen Treffen benutzt wurde und für die Übersetzer und Dolmetscher benötigt wurden.

Ein Beispiel für die Grundzüge des Dolmetschens sind auch die Sprachknaben, Kinder, die zwischen europäischen und orientalischen Staaten ausgetauscht wurden und im jeweils anderen Land aufwuchsen und die Sprache dort erlernten.

Sie wurden später bei Hofe als Dolmetscher eingesetzt.

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