Der Beruf des freien Dolmetschers kann sehr einsam sein.
Auch wenn es immer wieder Kundentermine gibt und natürlich die reine Übersetzungstätigkeit zum Beispiel bei Tagungen, so vergeht doch ein großer Teil der täglichen Arbeit allein im Büro.
Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn wieder einmal Akquise und Werbung betrieben werden muss, wenn die Buchhaltung oder die Ablage zu erledigen sind.
Doch was tun, um aus der Einsamkeit zu entkommen?
Wer ein gewisses Maß an Stressresistenz auch gegenüber Lärm mitbringt, für den kann das Coworking als Freiberufler eine interessante Möglichkeit sein.
Hier kann in den Coworking Spaces ein komplett ausgestattetes Büro angemietet werden, in dem alles vorhanden ist, was der Dolmetscher für den Alltag benötigt.
Wichtig zu wissen ist, dass diese Variante gerade für Berufsanfänger sehr gut geeignet ist, denn sie ist eine weitaus kostengünstigere, als ein eigenes Büro zu mieten und auszustatten.
Wenn Sie als Dolmetscher noch darauf angewiesen sind, immer wieder neue Kunden zu bekommen, so kann das Coworking ebenfalls eine gute Möglichkeit sein. Denn hier entstehen neue Kontakte und es werden andere Wege aufgezeigt, wie der berufliche Alltag zu bestreiten sein kann.
Eventuell gibt es durch die anderen Coworker auch Hinweise auf potentielle Kunden oder die Aufträge kommen sogar direkt von diesen?
Teilweise können die anderen Freiberufler sogar zu neuen Aufträgen beitragen, indem sie eigene Kunden vermitteln, die zufällig gerade den Bedarf auch an einem Dolmetscher haben.
Möglichkeiten gibt es viele und wer das Coworking einmal ausprobiert hat, will es vielleicht gar nicht mehr missen



