Weiterbildungen für Dolmetscher

Weiterbildung wird immer wichtiger, egal in welche Branche.

Auch Dolmetscher sollten versuchen sich stets weiter zu entwickeln, sei es um konkurrenzfähig zu bleiben, besser arbeiten zu können oder für die persönliche Entwicklung.

Fortschritt durch Weiterbildung

Auch wenn es wenig Fort- und Weiterbildungen gibt, die speziell auf Dolmetscher ausgelegt sind, gibt es eine Reihe Fähigkeiten und Fertigkeiten, die einem Dolmetscher weiterhelfen können.

Für Freiberufler lohnt es sich immer eine Weiterbildung im Bereich Selbstmanagement zu besuchen. Dabei handelt es sich um alle Weiterbildungen, die mit der Organisation der eigenen Arbeit zu tun haben, wie Zeitmanagement oder Work-Life Balance. Aber auch praktische Seminare, wie z.B. Buchhaltung oder Marketing Seminare können interessant sein, gerade im Bereich SEO, um die eigene Webseite zu optimieren und die eigene Person zu vermarkten.

Und auch wenn man bereits Erfahrung auf diesen Gebieten hat, man kann sich immer verbessern und erfahrene Profis auf diesen Gebieten haben immer gute Tipps, Tricks und Methoden, die einen überraschen können.

Auch hilfreich sind Teamfähigkeiten, die auch von Arbeit- und Auftragsgebern gerne gesehen werden, dazu gehören vor allem kommunikative Fähigkeiten, Konfliktmanagement, aber auch rhetorische Fähigkeiten.

Nützlich sind auch immer Weiterbildungen im Bereich der interkulturellen Kommunikation oder Soft Skills, sowie soziale Kompetenzen.

Wo finde ich geeignete Weiterbildungen?

Die perfekte Weiterbildung zu finden, ist nicht leicht. Man sollte deswegen Zeit investieren und sich im Klaren sein, was man von der Fortbildung erwartet. Der erste Anlaufpunkt ist natürlich das Internet. Aber auch hier ist es schwer aus der Fülle der Informationen, die geeignete Weiterbildung zu finden. Deswegen kann man auch auf Portale wie Springest zurückgreifen, bei denen man sicher sein kann, dass die Weiterbildung von qualifizierten Trainern oder Instituten ausgeführt werden.


Dieser Beitrag wurde geschrieben von Eva Mattern, Content Editor bei Springest, der neuen unabhängigen Online-Plattform zum Vergleich von Fort- und Weiterbildungen.

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Rürup-Rente für Dolmetscher lohnenswert

Wenn Sie sich als selbstständiger Dolmetscher für eine Rürup-Rente entscheiden, so sollten Sie vor dem Abschluss des Vertrages einiges beachten bzw. Wert auf einige Punkte im Vertrag legen.

Schließlich binden Sie sich sehr lange an den Versicherer.
Dies ist auch gleich der erste Punkt, der beachtet werden sollte:
Vereinbaren Sie im Vertrag, dass der Wechsel zu einem anderen Anbieter möglich ist.

Ansonsten müssen Sie in Kauf nehmen, bei Ihrem Anbieter bleiben zu müssen, obwohl Sie vielleicht gar nicht mit ihm zufrieden sind. Bedenken Sie aber, dass mit jedem Wechsel des Anbieters auch Kosten auf Sie zukommen.

Neutrale Beratung zur Rürup-Rente vornehmen

Versäumen Sie es nicht, eine neutrale Beratung in Anspruch zu nehmen, denn nur so können Sie sich ein wirkliches Bild über die verschiedenen Angebote und die nötigen vertraglichen Regelungen machen.

Rürup Rente für Dolmetscher

Anlaufstellen können zum Beispiel Verbraucherzentralen oder das Internet sein.

Hier werden von unabhängiger Seite Testergebnisse zur Verfügung gestellt, die aber natürlich auch in gedruckter Form erhältlich sind.

Vertrag mit Beitragsfreistellung wählen

Gut ist es, wenn die Möglichkeit besteht, den Vertrag beitragsfrei zu stellen.
Sollten Sie einmal nicht in der Lage sein, die Beiträge aufzubringen, so können Sie mit der Beitragsfreistellung doch immerhin erreichen, dass diese Belastung im Monat nicht auf Sie zukommt.

Eine vorzeitige Auszahlung des Kapitals ist nicht möglich, in dem Punkt ist die Rürup-Rente relativ unflexibel. Eine Freistellung von den Beiträgen kann aber auch zu enormen Einbußen bei der späteren Rente führen und will daher gut überlegt sein

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Das Gespräch mit der Bank

Als Dolmetscher wollen Sie vielleicht in die neueste Technik investieren oder benötigen einen neuen Firmenwagen.
Doch was tun, wenn das Eigenkapital nicht ausreichend ist?
Richtig, eine Fremdfinanzierung über eine Bank muss her. Dazu gibt es das Bankgespräch. Sie haben als Freiberufler einen Kredit angefragt und alle relevanten Unterlagen zusammengetragen.



Nun treffen Sie sich mit dem Berater von der Bank und wollen mit ihm Ihr Anliegen diskutieren. Doch halt, diskutieren ist falsch. Denn eine Diskussion bringt gar nichts, wenn Ihnen der Bankberater im Gespräch bereits signalisiert, dass aus Ihrem Vorhaben im geplanten Umfang wohl nichts wird. Wenn Sie davon überzeugt sind, dass Ihre Unterlagen eine andere Sprache sprechen, dann lassen Sie es auf die Prüfung derselben in der Kreditabteilung ankommen. Hier wird ohnehin entschieden, der Berater kann höchstens eine Empfehlung aussprechen.

Während des Bankgesprächs kommt es darauf an, alle Ihre Vorhaben zu erläutern und auch zu Fehlern, die eventuell in der Vergangenheit gemacht wurden, zu stehen. Denn die Bank kommt ohnehin hinter diese und wird Sie darauf ansprechen. Wenn Sie also bereits finanzielle „Vorschäden“ mitbringen, dann sollten Sie zu diesen auch stehen und sie nicht zwingend verheimlichen. Auch, wenn die Sprache auf die Konkurrenz kommt, sollten Sie ehrlich sein.
Allerdings sind hier negative Äußerungen tabu, besser ist es, die Fehler der Konkurrenz zwar zu benennen, aber auch zu sagen, welche Lehren man selbst daraus gezogen hat und wie Sie diese Fehler voranbringen können.

Machen Sie sich während des Gesprächs unbedingt Notizen und vereinbaren Sie am Ende einen Verbleib.
Wer soll sich bei wem melden?
Welche Unterlagen müssen noch nachgereicht werden?
Bis wann ist mit einer Entscheidung zu rechnen?
Diese und andere Punkte sollten Sie unbedingt notieren, damit sie später nicht in Vergessenheit geraten.

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Übersetzerverzeichnis

Ein Übersetzerverzeichnis bietet Ihnen als Dolmetscher hervorragende Werbemöglichkeiten. Schließlich dürfen Sie auch bei guter Auftragslage das Eigenmarketing nicht vernachlässigen und der Eintrag im Branchenbuch ist eine gute Möglichkeit.

Selbst wenn ausreichend Aufträge vorliegen, so muss immer damit gerechnet werden, dass sich die Lage einmal ändert. Daher ist es gut, von Vornherein auf einen hohen Bekanntheitsgrad zu setzen beziehungsweise darauf, im Bedarfsfall schnell gefunden zu werden.
Durch die Eintragung im ÜbersetzerVerzeichnis ist es ein Leichtes, Sie und Ihr Angebot zu finden. Im marketingtechnischen Sinne ist dies daher auf jeden Fall anzuraten.

Im Übersetzer-Verzeichnis können Sie sich und Ihre Person kurz vorstellen und Ihr Angebot für alle Suchenden zugänglich machen. Achten Sie darauf, dass die Daten stets aktuell sind. Hierfür sind Sie selbst verantwortlich und haben auch jederzeit Zugriff auf Ihre Daten.

Um wettbewerbsfähig zu sein, sollten alle relevanten Daten angegeben werden, also auch solche zu Ihrer technischen Ausstattung oder zu den Abrechungsmodalitäten. Diese sind für viele Suchende von Interesse

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Als Dolmetscher in der Krise

Als Dolmetscher für einen größeren Auftrag können Sie rasch in die Situation kommen, dass einige Dinge vorfinanziert werden müssen.

Dolmetscher in der Krise

Das heißt dann, dass Sie praktisch in Vorkasse gehen müssen.
Sie tragen Reisekosten und Auslagen für Informationsunterlagen, eventuell sogar Kosten für den Abschluss von Versicherungen, die die Reise ins Ausland abdecken, weil der Auftrag nicht im Inland ansteht.
Die Kosten müssen Sie tragen, können Sie aber später von Ihrem Kunden zurückverlangen.
Doch gerade bei einem Auftrag, der sich über längere Zeit hinzieht, müssen Sie versuchen, zwischendurch an Geld zu kommen.

Ansonsten stehen Sie schnell vor dem Problem, dass sich die Kosten für Sie auftürmen, dass laufende Kosten zu begleichen sind und eventuell sogar noch andere Gläubiger vor der Tür stehen. Alle wollen bedient werden und Sie haben das Geld erst in einiger Zeit anzubieten.

Was also tun?
Versuchen Sie als Freiberufler, mit Ihren Gläubigern einen Zahlungsaufschub oder Ratenzahlung zu vereinbaren.
Das gibt Ihnen etwas Luft und dem Gläubiger das Gefühl, dass Sie zahlen wollen, aber momentan einfach dazu nicht in der Lage sind – ein himmelweiter Unterschied. Sprechen Sie darüber hinaus Ihren Kunden auf eine Vorauszahlung an.

Vor allem bei großen Aufträgen ist es durchaus üblich, eine Anzahlung zu verlangen, auch wenn sich manch ein Freiberufler damit immer noch schwer tut.

Damit gibt man doch schließlich zu, dass man nicht liquide genug ist, oder?

Doch der Kunde wird damit selten ein Problem haben und ist vielleicht sogar froh, wenn er die gesamte Rechnungssumme nicht auf einen Schlag begleichen muss, sondern in dem Sinne von der Ratenzahlung an Sie Gebrauch machen kann?

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Sprachbegriffe des Dolmetschens

Die Dolmetscher verfügen alle über eine Art Fachjargon, wenn es darum geht, die einzelnen Sprachen, die bei einer Veranstaltung verwendet werden, zu beschreiben oder eine Aussage darüber zu treffen, wie gut oder wie schlecht jemand eine Sprache beherrscht.

Es wird im Allgemeinen dabei zwischen der aktiven und der passiven Sprache unterschieden.
Beherrscht ein Dolmetscher die aktive Sprache, so bedeutet das, dass er sie sowohl verstehen als auch sprechen kann, beides gut bis sehr gut.

Wird die aktive Sprache auf einer Konferenz verlangt, so wird diese vom Redner verwendet, sie wird aber auch bei den Teilnehmern einer Diskussion benutzt.

Mit der Bezeichnung „passive Sprache“ ist gemeint, dass der Dolmetscher diese Sprache zwar sehr gut verstehen kann, aber nicht in der Lage ist, in diese zu dolmetschen.

Die passive Sprache, die bei einer Konferenz oder Tagung auftritt, wird im Konferenzsaal direkt nicht benutzt. Das ist der Fall, wenn Gäste anwesend sind, die aber nur als Zuhörer dabei sind und sich nicht zu Wort melden.

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Computereinsatz beim Dolmetschen

Der Einsatz von Computern ist aus dem Leben eines Dolmetschers nicht mehr wegzudenken.

Schon bei der Vorbereitung eines Auftrages werden die Informationen aus dem Internet geholt. Bei der Arbeit kann auf Terminologie und weitere Informationen schnell zugegriffen werden.
Allerdings gibt es für die Dolmetscher immer noch kein allgemeingültiges Tool, das für jede Art von Dolmetschauftrag passend ist und immer die beste Hilfe darstellt.

Viele Dolmetscher nutzen daher selbst gebastelte Lösungen.
Sie arbeiten mit Word und Excel, hier haben sie Tabellen und Glossare angelegt.

Bei einem Übersetzungsauftrag können sie hier nachsehen und zum Beispiel aus der Terminologiedatenbank den gesuchten Fachbegriff ziehen. Allerdings ist der Wunsch bei den meisten Dolmetschern nach einem Tool, das die Anwendungen erleichtert, sehr groß.
In der Vorbereitungsphase holt sich der Dolmetscher Informationen zum jeweiligen Thema, hier kann er das Internet nutzen, Datenbanken und andere Quellen. Doch nicht nur inhaltliche Informationen müssen geholt werden, sondern auch sprachliche. Für verschiedene Fachgebiete gibt es unterschiedliche Terminologien, die der Dolmetscher kennen muss.
Es wird bereits an einem neuen Computerprogramm gearbeitet, es nennt sich InterpretBank und besteht aus verschiedenen Modulen, unter anderem zum Nachschlagen von Begriffen während des Einsatzes, zur Pflege und Erstellung der Terminologiedatenbanken oder zur gezielten Suche nach Fachinformationen.
Alle Module sollen miteinander verknüpft werden und sogar beim Einsatz eines Simultandolmetschers zugänglich und hilfreich sein.

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Das Dolmetschen im Wandel

Auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag, als hätte sich das Dolmetschen im Laufe der Zeit kaum verändert, ist dem nicht so.

Schon allein die technischen Neuerungen der vergangenen Jahre haben das Dolmetschen immer wieder vereinfacht, auch wenn es natürlich gerade beim Simultandolmetschen immer noch so ist, dass der Dolmetscher mittels Gedächtnis und Notizen seine Arbeit verrichten muss, was ein höchstes Maß an Konzentration verlangt.

Auffällig ist eine Veränderung aber schon bei der Vorbereitung auf einen Auftrag: diese findet meist über das Internet statt. Hier gibt es ein scheinbar grenzenloses Angebot an Informationen. Auch die Vergabe von elektronischen Speichermedien ist gang und gäbe. Dokumente können als Text, als Audio- oder Videodatei eingelesen werden, es werden elektronische Wörterbücher benutzt und es werden Präsentationen an den Dolmetscher verschickt.

Die technischen Neuerungen haben aber nicht nur bei der Vorbereitung des Dolmetschers auf einen Auftrag Einzug gehalten, sondern auch an seinem direkten Arbeitsplatz, der Kabine. Der Dolmetscher muss nicht mehr nur seinen Text übertragen, sondern er ist auch dafür zuständig, die Technik in der Kabine zu bedienen, zum Beispiel Kanäle zu wechseln oder Relais zu schalten. Das birgt natürlich immer die Gefahr, dass die Konzentration, die der Dolmetscher für das Übersetzen bräuchte, für das Bedienen der Technik verloren geht.

Die Technik ist zudem störungsanfällig und immer wieder kommt es zu Interferenzen, weil zum Beispiel ein Handy die Frequenzen stört. Auch wenn mehrere Kollegen in einer Kabine zusammenarbeiten und nur einer mit dem Dolmetschen beschäftigt ist, haben die anderen nicht wirklich eine Erholungspause, sondern nutzen diese Zeit für Dateneingaben oder –abrufe, Klärung technischer Fragen und ähnlichem. Eine wirkliche Pause in der Konzentration ist nicht gegeben.

Ein weiteres Problem, dass es noch vor einigen Jahren für den Dolmetscher nicht gab, sind die Multimedia-Einspielungen. Sie müssen den Dolmetschern im Vorab zugänglich gemacht werden und sollten eine entsprechende Tonqualität haben, was aber nur selten der Fall ist. Erwartet wird natürlich dennoch, dass die Übersetzung fehlerfrei vonstatten geht. Häufig ist zudem die Tonübertragung in die Kabine von solchen Einspielungen allenfalls als unzureichend zu bezeichnen.

Auch beim Konsekutivdolmetschen deutet sich ein Wandel an. Hier gibt es eine neue Technik, bei der das Gesagte auf einer Art PDA gespeichert werden kann und dann abgehört und praktisch simultan übersetzt wird.

Andere Neuerungen in der Welt der Dolmetscher sind zum Beispiel die Videokonferenzschaltungen und das so genannte Remote Interpreting, das Ferndolmetschen also, sowie das Webstreaming.

Übersetzungen über eine gewisse Distanz hinweg, dennoch mit Bild und Ton, werden immer populärer, stellen aber an den Übersetzer immer höhere Anforderungen

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Professionelle Dolmetscher-Dienstleistung

Um professionelle Dienstleistungen im Dolmetscherdienst erbringen zu können, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein.

So muss ausreichend Vorbereitungsmaterial ausgehändigt worden sein und die Redequalität spielt eine Rolle.
Für den Dolmetscher ist es etwas ganz anderes, ob der Redner schnell redet, ob er einen Dialekt spricht oder ob er ein Nichtmuttersprachler ist, der schwer zu verstehen ist. Zudem ist die Konferenztechnik wichtig, denn die gesamte Anlage sollte störungsfrei arbeiten. Außerdem spielt der Teamgeist eine Rolle, denn Dolmetscher arbeiten meist zu zweit oder zu dritt und da sollten sie sich schon gut verstehen, damit das Zusammenarbeiten erleichtert wird.

Der Dolmetscher sollte in der Lage sein, die Übersetzung flüssig zu übertragen, auch wenn der Redner vielleicht öfter mal „hängen“ bleibt oder Sätze unvollständig lässt. Unter Stress sollte der Dolmetscher ruhig bleiben und sind Stimme sollte eine gewisse Überzeugungskraft ausstrahlen. Professionalität zeigt sich außerdem darin, dass der Dolmetscher in der Lage ist, selbstständig mitzudenken und Fehler des Redners in der Übersetzung nicht zu machen.

Natürlich gehört auch ein professionelles Verhalten zur perfekten Dienstleistung. Dem Kunden gegenüber ist immer Höflichkeit angesagt, zum jeweiligen Termin sollte der Dolmetscher vorbereitet und pünktlich erscheinen.

Gegenüber Kollegen muss sich ein Dolmetscher teamfähig zeigen. Man denke nur einmal an das oben genannte Beispiel. Es sitzen drei oder vier Dolmetscher in einer Kabine und das über mehrere Stunden.
Da ist es sehr wichtig, dass sich alle untereinander gut verstehen, ansonsten dürfte die Zeit sehr lang werden. Außerdem kann jeder von den Kenntnissen und Fertigkeiten des Anderen profitieren.

Der Simultandolmetscher muss sich zudem dessen bewusst sein, dass er immer im Hintergrund bleiben muss. Er ist zwar für eine Konferenz oder Tagung von großer Bedeutung – ohne ihn würde schließlich ein Teil der Teilnehmer gar nicht wissen, worum es geht – dennoch muss er im Hintergrund agieren und wird manchmal von denjenigen, für die er dolmetscht, gar nicht gesehen. Damit darf der Dolmetscher kein Problem haben.

Um das professionelle Arbeiten zu überprüfen, empfiehlt sich die Durchführung einer regelmäßigen Qualitätskontrolle.
Dafür gibt es die „Kriterien zur Beurteilung der Qualität von Dolmetscherleistungen“, womit die Einhaltung gewisser Standards des Berufs überprüft werden können.

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Mikrokredit für Dolmetscher

Eine gute Möglichkeit der Anfangsfinanzierung stellt der Mikrokredit dar.
Bei diesem wird damit geworben, dass er die üblichen bankenspezifischen Anforderungen außer Acht lässt und dass hier der Mensch im Mittelpunkt steht.


Wenn Sie als Dolmetscher Anschaffungen tätigen wollen, die zwar keine immensen Kosten verursachen, die aber momentan von den laufenden Honoraren einfach nicht zu bezahlen sind, so kann ein Mikrokredit für Sie als Freiberufler genau die richtige Lösung sein.

Hier wird zuerst davon ausgegangen, dass Sie das Geld benötigen, nicht, welche Sicherheiten Sie bieten können. Die Schufa kommt daher in dem Falle auch nicht zum Zuge.

Die Verwendung des Mikrokredites ist an keine Vorgaben gebunden. Ob Sie nun also davon laufende Rechnungen bezahlen, kleinere Investitionen tätigen, einen Firmenwagen anschaffen oder die ersten Zahlungen für Ihren Angestellten begleichen, spielt keine Rolle.

Die Verwendung des Mikrodarlehens ist nur wichtig, wenn Sie den so genannten „Mikro 10“ der KfW beantragen. Dieser Kredit wird zwischen 5.000 und 10.000 Euro vergeben und ist noch gar nicht so lange auf dem Markt zu haben.

Am Ende des Finanzierungsprojekts müssen Sie darlegen, wie Sie das Geld verwendet haben. Für die täglichen Einkäufe für die Familie können Sie das Geld also nicht einsetzen, ansonsten ist es lediglich an Ihre freiberufliche Arbeit als Dolmetscher gebunden.

Der Mikrokredit wird Prognosen zufolge in der nächsten Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnen, denn es werden in Zukunft deutlich mehr Menschen in die Freiberuflichkeit gehen und dafür natürlich ein gewisses Startkapital benötigen.

Eine hohe Verschuldung wünscht sich aber sicherlich kaum jemand zu Beginn seiner Tätigkeit.

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